Apothekeneinbruch

Apothekeneinbruch: Wie schütze ich meine Apotheke optimal?

Große Medikamentenvorräte, Betäubungsmittel und ein hoher Bargeldbestand auf der einen Seite –

Große Glasflächen und leichtüberwindbare Automatiktüren auf der anderen Seite –

machen Apotheken zu einem attraktiven Ziel mit extrem hoher Einbruchskriminalität.

Jede Apotheke hat bauliche Schwachstellen.

Apothekeneinbrüche sind die schnellsten – weiß auch die Polizei

Auswertungen haben gezeigt, in nur 3 Minuten waren die Diebe mit dem Geld aus dem HV und den BtMs wieder weg. Hilfe trifft auch beim Auslösen eines Alarms frühestens nach 20 Minuten in ländlichen Gegenden auch mal länger als eine Stunde ein. Das wissen auch die Einbrecher und lassen sich deshalb auch nicht so schnell von einer Sirene oder einem Blinklicht abhalten.

Welche Sicherheitsvorkehrungen gegen Einbruch sind für Apotheken geeignet?

Mechanische Sicherheitsvorrichtungen sollen zumindest das unerlaubte Eindringen erschweren. Einbrecher finden nahezu immer einen Weg ins Gebäude.

Elektronische Sicherheitssysteme wie lautes Sirenengeheul sollen die Einbrecher abschrecken oder vertreiben. Leider führen häufige Fehlalarme dazu, dass die Menschen in der näheren Umgebung diese nicht mehr wahrnehmen. Die Aufschaltung auf einen Polizeidienst ist nicht möglich. Die Aufschaltung eines Wachdienstes oder einer Notrufstelle ist ein wichtiger Ansatz elektronischer Alarmsysteme.

Wachschutz beschäftigt weder Vettels noch Rambos

Sicherheitsdienste stellen keine besonderen Anforderungen an die körperliche Fitness ihrer Beschäftigten. Als wenig attraktiver Arbeitgeber werden oft ältere oder sogar körperlich beeinträchtige Personen, die auf dem sonstigen Arbeitsmarkt nur wenig Chancen haben, eingestellt. Erreicht ein Alarm einen solchen Wachmann springt er „hochmotiviert“ in seinen handelsüblichen Kleinwagen ohne jegliche Sonderrechte und fährt vorschriftsgmäß STVO zur Apotheke. Dort stellt er fest, dass die Einbrecher bereits abgezogen sind und meldet der Polizei nur noch den Vollzug. Hört er doch noch verdächtige Geräusche, stürzt er sich nicht wie Schwarzenegger ins Gefecht, sondern sichert sein eigenes Wohlergehen und ruft über sein Handy den Notruf der Polizei wegen Gefahr in Verzug. Die Polizei kommt dann in beiden Fällen zu spät. Dies wissend ist die Motivation der Beamten eher bürokratisch als ein Anreiz zum Jagdtrieb.

Wir empfehlen daher für Apotheken Alarmanlagen mit live-Intervention.

Sie bieten ein hohes Sicherheitsniveau über unmittelbare Intervention in Echtzeit. Der Zeitrahmen der Einbrecher wird erheblich verkürzt und die bietet durch die Videokammera zusätzlich eine erhöhte Chance auf Wiedererkennung und Aufklärung.

Einbruchschutz in Apotheken Tipp: Nicht alle Eier in ein Nest

Einbrecher gehen gezielt vor. Sie interessieren sich nur für das Bargeld und die Betäubungsmittel. Alles andere lassen sie liegen. Das Schadenbild ist immer gleich: leere Kassen, aufgebrochene BtM-Schränke und herausgerissene Tesore. Mit Rezepten können Einbrecher nichts anfangen. Erbeuten Sie diese zusammen mit dem Tresor, landen sie allenfalls im Müll. Für die Apotheke bedeutet die Wiederbeschaffung gestohlener Rezeptdaten nicht nur einen enormen Zeitaufwand, sondern gleichzeitig eine Verletzung der Datenschutzgrundverordnung dar.

Lassen Sie die Kasse mit einer ordentlichen Menge an Wechselgeld (keine Scheine) offen. Dies schützt vor unnötiger Zerstörung von Material und das Kleingeld ist für die Einbrecher uninteressant. Diese Feststellung kostet ihn dafür wertvolle Zeit.

Installieren Sie 2 Safes, einen für großes Bargeld und einen für BtMs mit höchstmöglicher Distanz in der Apotheke. Der Einbrecher muss sich entscheiden oder findet ganz und gar nur einen und verliert wertvolle Zeit. Im Übrigen wenn Sie einen Kommissionierer haben ist dort der sicherste Ort für den Safe-Schlüssel. Wenn Ihre Apotheke zu den 95 % der Apotheken ghört, die keinen Komissionierer haben empfiehlt sich ein Apothentresor welcher zusätzlich durch eine Zahlenkombination gesichert ist.

Wenn Sie dann Ihre Rezepte einfach in einer „feuerfesten Schublade“ aufbewahren, haben Sie nach einem Einbuch nicht gleich 3 existentielle Ressourcen verloren. Hilfreich ist zudem die BtM Kartei nicht im BtM Schrank aufzubewahren.

Achtung Safe ist nicht gleich Safe, auch kein BtM-Schrank und schon gar kein Tresor

Zur Pflichtausstattung jeder Apotheke gehören ein funktionierender Safe = Tresor und ein safeähnlicher BtM-Schrank.

Apotheken-Safes haben oft ihre eigene Geschichte. Ihr Standort ist oft nicht sicherheitsorientiert, sondern eher platzsparend gewählt. Viele von ihnen wurden bereits vom Vorgänger des Apothekeninhabers angeschafft, so dass niemand mehr weis, um welchen Typ Safe es sich handelt oder wie dieser gar angebracht wurde. Das Problem besteht darin, dass es sich in den meisten Fällen gar nicht um Safes im Versicherungssinne handelt. Versicherer unterscheiden in einzelne Sicherheitsklassen. Das beginnt mit den Geldkassen, geht über die Kassenlade bis hin zum verstärkten Schrankeinbau. Erst danach kommen die Wertschränke, die für viele Laien rein optisch bereits einen Safe darstellen, aber versicherungstechnisch eben keine sind. Für echte Safes = Tresore gelten höchste Sicherheitsstufen und dies auch nur dann, wenn sie vorschriftsmäßig verbaut wurden. Bedeutet: mind. An 2 Seiten mit Wand und Boden fest verbunden. Für echte Safes = Tresore gibt es 3 Sicherheitsklassen. Sie regeln welche Werte versicherungstechnisch in ihnen gelagert werden dürfen. Wenn Sie also wissen möchten, ob Ihre Versicherung im Schadenfall zahlt, sollten Sie einen Experten kommen lassen, der sich das vor Ort ansieht.

Einbruchschutz in Apotheken Tipp: Richtige Vorsorge mit effektivem Einbruchschutz

  • Verstärken Sie Ihre mechanischen Sicherheitsvorkehrungen
  • Ergänzen Sie diese durch ein Arlamsystem mit Videoüberwachung
  • Vergessen Sie dabei die Kennzeichnungspflicht nicht
  • Prüfen Sie, dass Ihr Safe fest mit Boden und Wand verankert ist
  • Jede Apotheke sollte min. 2 Tresore haben, einen für Geld und einen für die BtMs
  • Rezepte gehören nicht in den Tresor

Bei Beschädigung oder Verlust des Safes droht Schließung der Apotheke

Wurde der Safe tatsächlich unbrauchbar beschädigt oder gestohlen, droht nach ApBetrO die Schließung, wenn nicht innerhalb von 3 Tagen Ersatz beschafft worden ist.

Die Lieferzeiten für einen neuen geeigneten Safe betragen Wochen – eher Monate. Um einer Betriebsschließung zu entgehen, sind Gebrauchtsafehändler besonders interessante und kostengünstige Partner. Sie haben in der Regel die Möglichkeit sofort zu liefern und fachgerecht einzubauen.

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