anleitung pkv tarifwechsel beratung

Warum lohnt sich der Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft meist nicht?

Bei einem Wechsel sind die Folge erneute Gesundheitsfragen und Verlust der bisher angesparten Altersrückstellungen. Außerdem: Wer garantiert Ihnen, dass Sie mit Ihrem anfänglich günstigeren Anbieter nicht nach wenigen Jahren in eine abermalige Kostenfalle in Gestalt immenser Beitragserhöhungen geraten?

Warum Sie bei einem Tarifwechsel keine Hilfe Ihres Versicherungsvertreters erwarten können:

Wenn Sie sich mit Ihrem Anliegen an einen Versicherungsvertreter wenden, dann wird dieser Ihnen vermutlich zu einem Wechsel der Versicherung raten. Dies ist auch nicht verwunderlich, da der Vertreter natürlich an jedem neuen Versicherungsvertrag verdient. Über die negativen Begleiterscheinungen werden Sie dabei oftmals nicht aufgeklärt. Besonders schwerwiegend ist dabei der Verlust Ihrer Altersrückstellungen. Zwar können Sie seit Durchführung der Gesundheitsreform im Jahre 2007 einen Teil der erworbenen Altersrückstellungen beim Wechsel der Krankenversicherung mitnehmen, jedoch gilt dies nur für Verträge, die nach dem 01.01.2009 abgeschlossen wurden. Haben Sie Ihren Versicherungsvertrag zu einem früheren Zeitpunkt abgeschlossen, gehen die Altersrückstellungen komplett verloren.

Die Lösung: Tarifkorrektur statt Kündigung!

Deshalb ist es sinnvoller, statt des Wechsels der Krankenversicherung einen Tarifwechsel vorzunehmen. Die meisten Krankenversicherungen bieten mehrere Tarife an, sodass Sie die Leistungen an Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen können. Zudem können Sie oftmals auch einzelne Leistungen separat abschließen. Da Sie in diesem Fall die Krankenversicherung nicht wechseln, bleiben auch Ihre Altersrückstellungen voll erhalten. Je nachdem wie lange Ihr Vertrag läuft, handelt es sich dabei um einen höheren fünfstelligen Eurobetrag. Einen seriösen Finanzdienstleister erkennen Sie unter anderem auch daran, dass dieser nach einer langen Vertragslaufzeit immer zu einem Tarifwechsel anstatt einer Kündigung raten wird.

Warum Sie bei einer Tarifkorrektur keine Hilfe Ihrer Krankenversicherung erwarten können:

Ihre Krankenversicherung wird durch Ihren Tarifwechsel Beitragseinnahmen verlieren und wenn zu viele Altkunden in die neuen und preiswerten Tarife wechseln, steigen auch dort die Beiträge. Für den Versicherer besteht dann die Gefahr, dass das Tarifwerk nicht mehr günstig genug ist um preissensible Neukunden anzulocken. Der Versicherer müsste dann wieder einen neuen Tarif auf den Markt bringen und das kostet wieder Geld.

Warum Sie bei einer Tarifkorrektur keine Hilfe von Ihrem Versicherungsvertreter oder Makler erwarten können:

Ihr Vermittler verliert Einnahmen in Form der Bestandspflegeprovision. Je höher Ihr Beitrag um so höher ist sein Einkommen.

Nützlicher Hinweis

Wenn Sie die Zahlungsweise der Beiträge von monatlich auf jährlich umstellen, können Sie je nach Anbieter bis zu 5 Prozent einsparen. Überweisen Sie monatlich entsprechende Beträge auf ein Tagesgeldkonto, können Sie ca. 1,50 Prozent Zinsen erzielen. Sie hätten also mit einer solchen zusätzlichen Maßnahme durchaus 6,50 Prozent Ihres Beitrags eingespart. Sie dürfen nur nicht vergessen, die Jahresprämie rechtzeitig vor dem Abbuchungstermin vom Tagesgeldkonto auf das Referenzkonto zu überweisen.

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