Versicherungen Kinder

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Welche Versicherungen benötige ich für ein Kind wirklich?

Mütter und Väter befinden sich in einer besonderen Situation. Sie müssen nicht nur für sich selbst Verantwortung tragen, sondern auch für ihre Kinder.

Da kommt auch gelegentlich die Frage auf, welche Versicherungen Eltern für ihre Kinder abschließen sollten.

Sind spezielle Versicherungen überhaupt notwendig und worauf sollten Familien mit Kindern achten?

Mein Sohn / Tochter = mein Investment

Ob nun Biene-Maja , Tabaluga, Max-Schlaubär oder Primus – es gibt unzählige Kinderpolice und Geldanlagen für den Nachwuchs. Eltern werden ist nicht schwer – Eltern sein dagegen sehr. Man will alles richtig tun und befindet sich in einer emotionalen Ausnahmesituation. Der Millionenmarkt mit den „Bedürfnissen“ unserer kleinen Prinzen und Prinzessinen boomt. Das wissen natürlich auch die Versicherer. Ausgelöst vom Albtraum aller Eltern: Eben noch tollt Ihr Kind lustig durch den Garten. Dann plötzlich kommt der Unfall oder die schwere Krankheit, die alles verändert. Eltern und Großeltern lassen sich nicht zwei Mal bitten, wenn es um das Wohl des Nachwuchses geht. Leider kommt nicht immer etwas Sinnvolles dabei heraus.

Die wichtigste Absicherung für den Nachwuchs bleiben immer die Eltern selbst. Sie geben ihnen Geborgenheit, Schutz und Liebe. Eine Versicherung kann diese Fürsorge und Liebe nicht ersetzen. Allerdings können Versicherungen diverse Lebensrisiken auffangen und eine vernünftige Geldanlage kann eine gewisse Grundvorsorge schaffen.

Klare Trennung zwischen Versicherung und Vorsorge

Paketleistungen wie in den o.g. speziellen Kinderpolicen sind oft wenig sinnvoll. Sie umfassen eine Vielzahl von Leistungen, die im Einzelfall oft gar nicht benötigt werden oder die gegenüber Einzelversicherungen stark überteuert sind. So sei nur eine Sinnlosleistung wie das Koma-Tagegeld erwähnt.

Pflichtversicherungen für Kinder

Zu den Versicherungen, auf die Sie keinesfalls verzichten können, gehören die Krankenversicherung und die Pflegepflichtversicherung. Sind die Eltern Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung, dann sind die Kinder in der Regel beitragsfrei mitversichert. Sind die Eltern privat versichert und soll auch das Kind privat versichert werden, so muss man sich an bestimmte Fristen halten. Laut Gesetz gibt es den sogenannten Kontrahierungszwang. Das bedeutet, dass private Krankenversicherer das Kind ohne Gesundheitsprüfung zu den gleichen Konditionen aufnehmen müssen wie das bei ihnen versicherte Elternteil. Für die Anmeldung des Kindes haben die Eltern in der Regel zwei Monate nach der Geburt oder Adoption Zeit.

Sinnvolle Versicherungen für Kinder

Gesetzlich Krankenversicherte sollten erwägen für Ihr Kind eine Krankenzusatzversicherung abzuschließen. Im Falle einer Erkrankung sichert diese Ihrem Kind beispielsweise die Behandlungen beim Heilpraktiker, freie Wahl des Krankenhauses und des Arztes, zahnärztliche sowie kieferorthopädische Leistungen zu. Von der gesetzlichen Krankenkasse werden diese Leistung nur teilweise übernommen.

Die Renten aus der gesetzlichen Unfallversicherung sind nicht bedarfsdeckend und greifen nicht bei privaten Unfällen. Versichert sind lediglich Unfälle in Kindereinrichtungen, Schulen und Hochschulen sowie auf dem direkten Hin- und Rückweg. Kinder fallen bei Unfällen mit bleibenden Schäden oft durchs soziale Netz und liegen ihren Eltern ein Leben lang auf der Tasche. Wenn Sie sich für eine Unfallversicherung entscheiden, sollten Sie wissen, dass Leistungen nur bei dauerhaften Schäden als einmalige Summe gezahlt werden. Die allgemein anfallenden Kosten für die medizinische Betreuung nach einem Unfall werden ohnehin durch die Krankenversicherung abgedeckt. Prüfen und vergleichen Sie die Tarife daher sehr genau. Für ein Kind sollten Sie eine höhere Invaliditätssumme wählen, denn das ausbezahlte Geld muss für mehr Lebensjahre reichen als bei einem Erwachsenen.

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass die Gefahr in jungen Jahren durch einen Unfall zum Pflegefall zu werden wesentlich geringer ist als gegenüber angeborenen Leiden oder erworbenen Krankheiten. Wer sein Kind also gegen Invalidität schützen möchte, sollte naheliegender Weise eher über eine Invaliditäts-, Grundfähigkeits- oder Schwere Krankheiten Versicherung nachdenken. Solche Versicherungen können aber oft erst nach einigen Lebensmonaten und meist mit einer Wartezeit abgeschlossen werden. Vorteil solcher Absicherungen ist eine monatliche Rentenzahlung ein Leben lang.

Vor allem ältere Kinder und Jugendliche können bespielsweise von einer Berufsunfähigkeitsversicherung profitieren, denn diese Versicherungen sind in der Regel dann besonders günstig, wenn der Antragsteller jung und gesund und die Berufsrisiken gering oder noch gar nicht vorhanden sind.

Wie decke ich die Kosten für Windeln, Zuckertüte, Moped, Führerschein und Studium?

Dies sind Kosten, die auf alle Eltern bis zum 18. oder 25. Lebensjahr ihres Sprösslings zukommen.
Unsere Kinder haben etwas, was wir Erwachsenen nicht haben – Zeit. Zeit der Faktor, der bei jeder Geldanlage und die Zukunftsplanung eine große Rolle spielt.
Hier gibt es keine Patentlösung, die für alle Eltern passt. Es stellt sich die Frage, wählt man die klassische Vorsorge über eine Versicherung mit relativ niedriger Rendite oder sucht man nach lukrativeren Möglichkeiten.
Viele Versicherungen bieten neben dem Vermögensaufbau auch die Sicherheit, dass beim Ableben des Eltern- oder Großelternteils die Zahlungen nicht eingestellt werden.
Der richtige Aktien- oder Investmentfonds bietet weit aus besseren Renditemöglichkeiten. Blickt man auf die Börsengeschäfte bis zum Zweiten Weltkrieg zurück, hat der Dax über einen Zeitraum von 18 oder 25 Jahren niemals Verluste eingefahren.
Beide Sparziele halten verschiedene Möglichkeiten offen. Neben dem klassischen monatlichen Sparen, kann man die Geldgeschenke der Anverwandten sammeln und als Einmalbeitrag investieren.

Die wichtigste Absicherung für ein Kind!

Wie bereits zu Beginn gesagt: die wichtigste Absicherung für Ihr Kind sind Sie.
Wenn Sie als Eltern nicht richtig versichert sind und es passiert etwas Schlimmes, nützen Versicherungen speziell für Kinder wenig, denn wer soll für diese Versicherungen aufkommen. Wichtig ist in erster Linie, dass die Familie abgesichert ist. Wenn beispielsweise der Hauptverdiener aus gesundheitlichen Gründen berufsunfähig wird und keine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, dann wird das Geld schnell knapp. Erst wenn die Eltern richtig versichert sind, kann über spezielle Produkte für Kinder nachgedacht werden. Auch bestehende Verträge sollten dann noch mal auf den Prüfstand. Denn mit der Familienerweiterung gehen immer auch höhere Fixkosten einher. In diesem Zusammenhang ist es zu empfehlen, bestehende Verträge bei Bedarf zu erhöhen oder ergänzende Verträge abzuschließen. Bei Eltern mit Vorerkrankungen ist es wichtig kurzfristig die bestehenden Verträge auf Nachversicherungsgarantien hin zu prüfen, da diese oftmals nur mit sehr kurzen Fristen angeboten werden.

Mit einer Privathaftpflichtversicherung schützen Sie sich vor Schäden, die Sie oder Ihre Kinder einem anderen zufügen. Damit die Privathaftpflicht die Kosten auch dann übernimmt, wenn die Kinder unbeaufsichtigt waren, sollten auch Schäden durch deliktunfähige Kinder eingeschlossen sein.

Eine Risikolebensversicherung wird von vielen nur zur Abdeckung von Kreditverpflichtungen gesehen und dabei ganz übersehen, dass Sie im Todesfall eines Elternteiles eine wichtige Grundlage für das weitere Leben und Überleben eines Kindes sein kann.

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In so gut wie allen Fällen ist unsere Beratung kostenlos bzw. in den Prämien, die Sie für Ihre Versicherungen bezahlen, bereits enthalten, egal ob Sie unsere Beratung in Anspruch nehemen oder nicht. Auch bei der Übernahme der Betreuung bereits bestehender Versicherungen, besteht daher nur dann ein Interesse diese zu verändern, wenn es Ihnen Vorteile bringt. Ausnahmen gibt es diesbezüglich nur bei Gesellschaften, die mit Maklern nicht zusammenarbeiten wie die LVM, Debeka, HUK und einige weniger bekannte Versicherer.

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