BMI check Krankenversicherung – zu dick oder zu dünn?

Krankenversicherung und BMI

– Zu dick oder zu dünn für die Versicherung

Das BMI-Paradox?

Kosten Dicke der Krankenversicherung automatisch mehr Geld, weil sie kränker sind als Dünne? Misst man es am BMI, leben Dicke oft länger als Schlanke. Fett ist eine natürliche Energiereserve des Körpers. In Notlagen also auch während einer Krankheit greift der Körper auf sie zurück. Dies könnte erklären, warum z.B. Patienten nach Operationen besser überleben, wenn sie dick sind. Sind evtl. Dünne ebenso ein Problem der Krankenversicherungen.

Für Menschen, die mit Übergewicht kämpfen, ist der Begriff „BMI“ wohlbekannt. Schlanke sportliche Menschen machen sich in der Regel keine Gedanken über Ihren BMI. Was kaum jemand weis, viele Krankenversicherungen nutzen den BMI, um das Gesundheitsrisiko ihrer Kunden besser einschätzen zu können. Ob ein BMI für die individuelle Gesundheitseinschätzung wirklich geeignet ist, bleibt dahingestellt.

Sicher ist …., Übergewicht ist ungesund. Private Krankenversicherungen ist es schon vor der Vertragsunterzeichnung wichtig, zu wissen, wie es denn um die Gesundheit ihrer neuen Versicherungsnehmer bestellt ist. Neben Blutdruck und Blutwerten wird daher bei der Antragstellung auch immer nach Größe und Gewicht gefragt. Anhand dieser Daten kann die Krankenversicherung dann den BMI bestimmen.

Der BMI (kurz für Body-Mass-Index) bezeichnet das Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergröße. Er wird errechnet, indem man das Gewicht durch die Körpergröße (in Meter) zum Quadrat ausrechnet. Ein 1,80 großer und 80kg schwerer Mann hätte demnach einen BMI von 80/1,8² = 24,7.

Bereits 1871 entwickelte der französischen Statistiker Adolphe Quételet den BMI. Fälschlicher Weise wird oft angenommen, dass der BMI von amerikanischen Krankenversicherungen ins Leben gerufen wurde. Allerdings ist es richtig, das die Krankenversicherungen relativ schnell diesen BMI Wert für sich übernommen haben, um das Gesundheitsrisiko ihrer Kunden besser einschätzen zu können.

Was bedeutet der BMI?

Mit der Zahl, die jeder nun für sich errechnet hat, kann man nur dann etwas anfangen, wenn man sie auch einzuordnen weis. Dafür hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine entsprechende Skala erstellt, anhand derer nicht nur Krankenkassen beurteilen können, ob ein Mensch unter-, normal- oder übergewichtig ist. Vereinfacht gesagt, ist man mit einem BMI von unter 18,5 Untergewichtig. Idealer Weise sollte der BMI zwischen 18,5 und 25 liegen, somit ist man normalgewichtig. Ab einem BMI von 25 gilt man laut WHO als übergewichtig und ab 30 ist man sogar adipös. Adipositas zählt dann bereits als richtige Erkrankung. Man spricht dann vom krankhaften Übergewicht. Inzwischen wurden auch Feinabstufungen für Männer und Frauen unterschiedlichen Alters entwickelt. Entsprechend richten sich auch viele private Krankenversicherungen danach und weisen ihren Kunden entsprechende Tarife zu oder nehmen den Antrag erst gar nicht an.

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Kritik am BMI

Der BMI gibt leider nur das Verhältnis zwischen Gewicht und Körpergröße an. Allerdings lassen sich durch ihn tatsächliche keine Angaben ableiten, wie gesund ein wirklich Mensch ist. Der Verhältnisanteil von Wasser, Fett und Muskelmasse im Körper Körper, bleiben völlig unberücksichtigt. Die Muskelmasse eines Kraftsportler erhöht den BMI auf ein Maß, machdem dieser auf jedem Fall als übergewichtig eingestuft werden würde.
Alternativen zum BMI

Die bessere Alternative zur gesundheitlichen Risikobestimmung gegenüber dem BMI wäre auf jeden Fall eine Körperfettanalyse. Sportmediziner und einige Fitnessstudios bieten diese Analyse oft in Verbindung mit einem Beslastungstest an. Krankenkassen übernehmen hierfür nur selten die Kosten.

Eine andere Methode wäre die Bestimmung der so genannten Waist-to-Height-Ratio, das Verhältnis zwischen Taille und Körpergröße. Das Waist-to-Hip Ratio (WHR) vergleicht den Bauchumfang mit dem Hüftumfang. Nachgewiesener Weise liegt das meiste schädliche Fett am Bauch. Die Fettzellen am Bauch sondern andere Stoffe ab als Fettzellen in anderen Regionen des Körpers. Diese Stoffe fördern die Verkalkung der Arterien und bremsen die Wirkung des Insulins. Was wiederum das Resultat zuläst, dass Menschen mit einer schmalen Taille bezogen auf viele Zivilisationserkrankungen wie Zucker, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen ect. insgesamt gesünder sind.

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