Krankenversicherung im Rechtsreferendariat Jura – Welche Versicherung passt am besten?

In drei Schritten zu Ihrer privaten Krankenversicherung für Referendare:

Schritt 1: Nehmen Sie die Leistungen des Versicherers unter die Lupe. Dafür ist es wichtig, dass Sie Ihre Bedürfnisse und Anforderungen an eine Krankenversicherung festlegen. Notieren Sie sich, worauf es Ihnen bei Ihrer zukünftigen Absicherung ankommt.

Schritt 2: Haben Sie eine grobe Auswahl an Versicherern getroffen? Dann geht es nun um die Feinjustierung, indem Sie einen passenden Tarif suchen. Häufig ist es nicht möglich, eine private Absicherung zu finden, die allen persönlichen Ansprüchen genügt. Unser Tipp: Finden Sie eine Krankenversicherung mit dem besten Kompromiss und erweitern Sie das Leistungsspektrum durch individuelle Zusatzbausteine.

Schritt 3: Bevor Sie sich endgültig für einen Versicherer entscheiden, sollten Sie die Finanzkraft des Unternehmens überprüfen. Schließlich sind Sie viele Jahrzehnte mit dem Anbieter verbunden. Auch wenn vergangene Werte keine absolute Sicherheit bieten, können sie doch eine Einschätzung zulassen, wie die Beiträge in Zukunft aussehen könnten.

Anfrage zur privaten Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter:

Details zur versicherten Person
Angaben zum Versicherungsnehmer

Referendariat Jura Krankenversicherung

Das Referendariat für Juristen und die Krankenversicherung

In folgenden Bundesländern haben Rechtsreferendare die Möglichkeit zu einer Verbeamtung auf Widerruf:

Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen

Sie haben Fragen zur PKV im Jura Referendariat? Rufen Sie uns einfach unter Telefon 03644 / 518 018 an. Oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Mit der Verbeamtung besteht die Möglichkeit zu einer privaten Krankenversicherung mit Beihilfeanspruch. Diese Variante ist wesentlich preiswerter und besser als die Alternative weiter gesetzlich versichert zu bleiben. Einzig der Gesundheitszustand bei Antragstellung kann da manchmal im Weg stehen, da bei Antragstellung Fragen zum aktuellen und zurückliegenden Status gestellt werden.

Referendare in allen anderen Bundesländern sind in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert, da sie unterhalb der Versicherungspflichtgrenze verdienen.  Wer später als Beamter im höheren Dienst oder Staatsanwalt arbeitet, kann mit der Verbeamtung dann in die private Krankenversicherung wechseln. Aufgrund der Mitgliedschaft in einem Versorgungswerk ist allerdings auch für Rechtsreferendare mit Zielberuf Rechtsanwalt, Fachanwalt oder Notar die private Krankenversicherung oft die bessere Lösung im Vergleich zur GKV.

Wir empfehlen generell für alle Rechtsreferendare den Gesundheitszustand von heute mit einem Optionstarif oder einer Anwartschaft einzufrieren. Beamte auf Widerruf die bereits im Referendariat eine PKV abgeschlossen haben benötigen die Anwartschaft erst zum Ende des Referendariats.

Zu Beginn der Ausbildung müssen sich die Referendare entscheiden: wollen Sie sich privat oder freiwillig gesetzlich krankenversichern. Letzteres ergibt keinen Sinn, da auch schon für Beamtenanwärter Beihilfeanspruch besteht. Dieser wird allerdings bei einer freiwilligen gesetzlichen Versicherung nicht berücksichtigt werden.

Besonderheiten für Referendare:

Es gibt auch Anbieter von Krankenversicherungen, welche speziell nur für Beamtenanwärter ganz besonders günstige Tarife anbieten, um diese als neue Kunden zu gewinnen. Diese Gesellschaften spekulieren darauf, dass der neue Kunde dann auch nach seiner Verbeamtung auf Probe bei der Versicherung bleibt, ohne einen erneuten Tarifvergleich durchzuführen.

Sich für einen billigen Tarif zu entscheiden, ist für die Ausbildungszeit okay. Es werden in den Tarifen für Beamtenanwärter noch keine Altersrückstellungen gebildet. Vorausgesetzt die Gesundheit lässt es zu, ist ein Wechsel der Versicherung ohne Nachteile möglich. Zum Ende der Ausbildung müssen die Anwärtertarife auf die Beamtentarife umgestellt werden. Diese Umstellung macht sich auch im Preis ganz erheblich bemerkbar. Beamtenanwärter sollten sich aus diesem Grund immer auch ein Angebot für die Beamtentarife erstellen lassen bevor sie sich für eine Gesellschaft entscheiden. Der Beihilfetarif für Beamtenanwärter endet mit der Ausbildung. Es kann nun neu gewählt werden.

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